Gespräche

Gesprächsrunde über die Ostberliner HausbesetzerInnenbewegung in den 1990er Jahren

1990, im letzten Jahr der DDR, entwickelte sich eine der größten Hausbesetzerbewegungen in Deutschland. Bis zum Sommer 1990 wurden in Ostberlin hunderte Häuser besetzt. Hauptsächlich in den Stadtbezirken Prenzlauer Berg, Mitte, Friedrichshain und Lichtenberg. Anfänglich nur von Ostberlinern, schnell aber auch von vielen Menschen aus Westberlin und der BRD. Im Sommer 2011 traf sich eine Gruppe ehemaliger Berliner Hausbesetzer in einer Mietwohnküche im Prenzlauer Berg. Sie schauten zurück und sprachen über das Leben als Hausbesetzer. Den Ebenen des Alltags, Idealen, Solidarität, Kampf, Räumung. Über politische Ansprüche und gesellschaftliche Realitäten sowie über Sinn und Unsinn von Hausbesetzungen – damals wie heute.

Einleitung

Teil1: Da haben die die ganze Hütte besetzt

Teil2: Mein Interesse, auf Nachbarn zuzugehen und Kontakte zu knüpfen, war sehr eingeschränkt.

Teil3: Die Strukturen in den Häusern waren viel wichtiger, als das Haus an sich.

Teil4: Jede Besetzerbewegung ist ja auch eine soziale und kulturelle Bewegung.