Geschichte

Die HausbesetzerInnenbewegung in Ost-Berlin, Teil1

erschienen in der Zeitschrift telegraph, Ausgabe 9/1995

Im Jahr 1990 erklärten mehr als tausend Menschen weit über einhundert leerstehende Wohnhäuser in Ostberlin für besetzt und eine knappes Jahr prägte eine selbstorganisierte, soziale und kulturelle Bewegung die Stadt, die nur mit der Hausbesetzerbewegung 1980/81 in Westberlin verglichen werden könnte. Allerdings ist Bekanntlich nicht alles Gold was glänzt und kratzt man an Fassaden, so kommt oft manch übler Rott zum Vorschein. Und weiter stellt sich auch heute noch immer die Frage, was diese Bewegung so schnell an seine Grenzen stoßen und scheitern ließ.


Die HausbesetzerInnenbewegung in Ost-Berlin, Teil2

erschienen in der Zeitschrift telegraph, Ausgabe 10/1995

Während im ersten Teil im wesentlichen über Entstehung und Verlauf der Besetzerbewegung und die Vertragsverhandlungen, die ein wesentlicher Bestandteil wa­ren, berichtet wurde, soll es in diesem Teil speziell um zwei zentrale Themen innerhalb der damaligen Häuserbewegung in Ostberlin gehen. Zum einen um die Abwehr faschistischer Angriffe und antifaschistischen Gegenaktionen und zum anderen um die „Besetzer-InnenZeitung" (BZ), die als quasi Verlautbarungs- und Diskussionssblatt wenigstens zeitweise eine zentrale Rolle innerhalb der Besetzerszene einnahm, dadurch aber auch ihr Spiegelbild war.

Die HausbesetzerInnenbewegung in Ost-Berlin, Teil3

erschienen in der Zeitschrift telegraph, Ausgabe 11-12/1995

Der dritte Teil befast sich ausschließlich mit der Mainzer Straße. Mainzer Straße - Dieser Name allein reicht aus, um revolutionäre Straßenkämpferherzen höher schlagen zu lassen. Mainzer Straße, das ist der Stoff aus dem die Mythen sind. Doch die Mainzer Straße kann nicht reduziert werden auf drei Tage Barrikadenkampf und Widerstand gegen das „Schweinesystem“. Im Gegenteil, Mainzer Straße, dass ist viel mehr ein halbes Jahr freier und selbstbestimmter Hausbesetzeralltag in einer Friedrichshainer Nebenstraße.